Russland steht ja zur Zeit in der Feindpropaganda der Kriegstreiber hierzulande wieder auf den vorderen Plätzen.

Das muss es auch, weil das maritime NATO-Kriegsgerät ohne diese Diffamierung schwerlich Nachschub zur Frontlinie der ukrainischen Truppen gegen die Menschen im überwiegend russisch dominierten Donbass einschiffen kann. Der Stellvertreterkrieg (Ukraine = Westeuropa gegen die nicht anerkannten Volksrepubliken Lugansk und Donetsk) wird wieder für jene einträglich, die ihn finanzieren. Aber nicht den 38.740.663 Einwohner der Ukraine gegen 3.089.950 in den separatistisch abgespaltenen Republiken. Den Westen interessieren diese 3 Millionen Menschen ebensowenig wie den Machthabern in Kiew, die dieser russischstämmigen Bevölkerung die Renten strich und das Russischsprechen untersagte. Aber auch die ukrainischen Menschen leiden unter diesem künstlich aufgebauten „Konflikt“, der im Grunde nie einer war. Unmengen an Investitionen verschlang der seit 8 Jahren schwelende Konflikt, Menschenleben wurden verheizt, auf beiden Seiten. Im Donbass eine Art Präsident zu sein, ist wie ein Leben im Schleudersitz. Und nicht immer gelingt die rechtzeitige Auslösung (siehe Alexander Wladimirowitsch Sachartschenko, der in einer Bar nach einem Bombenattentat starb). Aber auch andere führende Köpfe der Unabhängigkeit, wie Arsen Pawlow (Kampfname „Motorola“), Michail Tolstych (Kampfname „Giwi“) und Alexander Bednow (Kampfname „Batman“) fielen feigen Mordattentaten der Ukrainischen Bandera-Verehrer zum Opfer.

24.04.2021

Die Durchfahrt zu den Häfen der Ukraine wird für die ausländische Kriegsmarine in den nächsten Monaten schwieriger: Russland will seine Ankündigung wahr machen und Seegebiete im Schwarzen Meer sperren. Es seien nur russische Hoheitsgewässer betroffen, heißt es aus Moskau. Die EU, die Ukraine sowie die Nato kritisieren das Vorhaben als Provokation.

➡️ https://www.n-tv.de/politik/Russland-will-ab-sofort-Seegebiete-sperren-article22511236.html

28.06.2021

„Als das Schiff des russischen Grenzschutzes herankam, um die Defender abzufangen und Warnschüsse abfeuerte, woraufhin eine Su-24M eine Tonne Bomben auf den Kurs des Zerstörers Defender abwarf, drehte der Zerstörer leise ab und verließ unsere Gewässer.

Später sagten die Briten unschuldig, dass sie gegen nichts verstoßen und die Warnschüsse und die Bomben nicht bemerkt hätten. Die Russen hätten dort Schießübungen veranstaltet aber mit dem britischen Schiff habe das nichts zu tun gehabt.

Tatsächlich wiegt jede der Bomben, die auf den Kurs eines Zerstörers abgeworfen wurde, eine Vierteltonne – es ist schwer, das nicht zu bemerken. Nach dem Vorfall wurde der britische Militärattaché ins russische Außenministerium vorgeladen. Die genaue Abschrift des Gesprächs wird in solchen Fällen nicht veröffentlicht, aber laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharova „werden die Bomben beim nächsten Mal definitiv treffen.“ Das bedeutet, dass die nächste Verletzung unserer Seegrenzen durch die Briten die Zerstörung des provozierenden Schiffes zur Folge haben könnte. Sagen Sie nicht, Sie seien nicht gewarnt worden.“

29.06.2021

Das russische Verteidigungsministerium hat sich zu dem Vorfall mit der niederländischen Fregatte im Schwarzen Meer geäußert.

➡️ https://kurz.rt.com/2kli

24.06.2021

Ein BBC-Journalist, der beim Eindringen der britischen „HMS Defender“ in russisches Hoheitsgewässer an Bord war, bestätigt, dass es sich um eine an Russland adressierte Provokation gehandelt hat.

➡️ https://kurz.rt.com/2kc6

„Warnschuss ausführen! Warnschuss ausführen! Treffer ausschließen! Treffer ausschließen! Feuer!“

Das Filmmaterial zeigt, wie russische Sicherheitskräfte die Briten wiederholt auffordern, die Russische Gewässer zu verlassen. Die Briten erwidern, die Russen verhalten sich unprofessionell und gefährlich, zudem seien es laut UN keine Russischen Hoheitsgewässer. Nach vielfachen Warnungen eröffnet Russland schließlich das Warnfeuer.

Die Korrespondenz fand auf Englisch statt. Die Defender verließ das Russische Seegebiet erst, nachdem die Schüsse abgefeuert wurden.

29.07.2021

The Guardian: Verschlusssachen des Verteidigungsministeriums an Bushaltestelle in Kent gefunden –

Auszug: „Laut BBC enthielten die Papiere eine Reihe von Dokumenten, in denen die mögliche russische Reaktion auf die Fahrt der HMS Defender durch ukrainische Gewässer vor der Küste der Krim am Mittwoch erörtert wurde, während ein anderes Dokument Pläne für eine mögliche britische Militärpräsenz in Afghanistan enthielt. … Die Dokumente bestätigen, dass der Einsatz – der vom Verteidigungsministerium als „unschuldige Durchfahrt durch ukrainische Hoheitsgewässer“ beschrieben wurde – mit verdeckten Geschützen und einem im Hangar verstauten Schiffshubschrauber in der Erwartung durchgeführt wurde, dass der Kreml aggressiv reagieren könnte.“

➡️ https://www.theguardian.com/uk-news/2021/jun/27/classified-ministry-defence-papers-found-bus-stop-kent

Und die Menschen?

„Wir wollen einfach nur Frieden!“ – Wie Menschen im Donbass überleben und was sie von der jüngsten Eskalation halten

Seit Monaten eskaliert die politische Stimmung in der und um die Ukraine zwischen dem Westen und Russland. Wichtige politische Punkte der Vereinbarungen von Minsk aus den Jahren 2014/2015, die die innerstaatliche Krise der Ukraine und den noch immer schwelenden Konflikt befrieden sollten, hat die ukrainische Regierung bis heute nicht umgesetzt.

@rt_de

11.02.2022

Derweile hat das ukrainische Ministerium für Kultur und Informationspolitik des Kiewer Regimes 20 ausländische Reporter der transatlantischen Presse u.a. von CNN, France-Presse, Associated Press (AP), Reuters, BBC, Sky News, The Washington Post – unmittelbar an die Donbass-Frontlinie bei Avdeewka nahe Donezk gebracht, wo sie auf „medienwirksame“ Bilder warten sollen.

Truppen der Ukraine führen Militärmanöver u.a. mit Artillerie-Geschützen nahe der Grenze zur russischen Halbinsel Krim durch.

Und Hierzulande?

„Zur derzeitigen globalpolitischen Situation ist im Grunde alles gesagt, aber von korrumpierten Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern ignoriert worden. Russland ist in der Defensive und will Frieden. Das gilt ebenso für die anderen Länder, die sich im Fadenkreuz der USA und ihrer Vasallen befinden. In Osteuropa steht die NATO 150 Kilometer vor St. Petersburg, und die Flugzeit der an den russischen Grenzen stationierten US-Raketen beträgt etwa fünf Minuten bis Moskau. Insofern sind die Forderungen Russlands nach Sicherheitsgarantien berechtigt.“

➡️ https://de.rt.com/meinung/130821-menschen-werden-mit-corona-beschaeftigt/

„In 4 Tagen ist Krieg“ – USA nennen Datum für russischen Angriff auf die Ukraine

Die Kriegspropaganda im Westen kennt kein Halten mehr. Seit Monaten wird fast wöchentlich ein Datum für den russischen Angriff auf die Ukraine genannt. Nun soll es der 16. Februar sein.

Dabei führt die CIA beginnend mit dem Maidan seit 2014 ihren Krieg gegen Russland unter Verschwendung menschlicher und ökonomischer Ressourcen der Ukraine.

➡️ https://www.anti-spiegel.ru/2022/in-4-tagen-ist-krieg-usa-nennen-datum-fuer-russischen-angriff-auf-die-ukraine/

Am Besten über den Konflikt informiert fühlte ich mich seit 2016, als ich die Menschen Mark Bartalmai und Evelin Pietza (auch aus persönlichem Kennenlernen) für mich entdeckte. Beide engagierten sich jeweils auf ihre Weise für den Donbass. Mark als Dokumentarfilmer vor Ort und Evelin als Kontaktperson mit Verbindungen und öffentlich arbeitende Publizistin nördlich von Berlin. Beide sind seit 2017 nicht mehr in der Öffentlichkeit aktiv. Jedoch haben sie in den Anfangsjahren des Konfliktes mehr für die Offenlegung der Lebensumstände der Menschen vor Ort geleistet, als manch andere ihr Leben lang für andere aufbrachten.

Evelin Pietza und Mark Bartalmai (Fotoquelle: myrotvorets – welche die Arbeiten als „Sammeln und Liefern von „humanitärer Hilfe“ an Militante aus Deutschland zusammen mit Eremenko Oleg. Propaganda für die so genannte „Noworossija“, Veröffentlichung zahlreicher Videos zur Rechtfertigung der russischen Aggression gegen die Ukraine.“ bezeichnen)

Der zweite Teil „Frontstadt Donezk“ geht sehr in die Tiefe der Lebensumstände in der Region. Es waren die beiden einzigen Arbeiten von Mark und Nelja Oystrakh. Finanziell hat Mark die Ausgaben nicht kompensieren können. Auch die deutsche Filmförderung lehnte eine Unterstützung ab. „NuoViso“ und andere versuchten noch zu deckeln. Ja, es ist schwere Kost. Aber das ist Krieg nunmal. Und die Ukraine leidet bis heute. Als Spielball der Reichen in Kiew und der Multiplayer in aller Welt, denen das Schicksal der tapferen Menschen in Luhansk, Donezk, Sverdlovsk usw…

Ukrainian Agony:

➡️ https://nuoflix.de/ukrainian-agony–der-verschwiegene-krieg

Frontstadt Donezk:

➡️ https://nuoflix.de/frontstadt-donezk–die-unerwuenschte-republik

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26.04.2019

Lesenswertes zu den Gründen des Engagements der Russischen Föderation im Donbass: https://www.anti-spiegel.ru/2019/russische-paesse-fuer-ukrainer-welche-hintergruende-die-deutschen-medien-verschweigen/

09.02.2022

Europas größter Fernsehsender, TF1, berichtet zur besten Sendezeit aus dem Donbass.

Es ist so bemerkenswert anders als alles, was normalerweise in den französischen Nachrichten berichtet wird, dass wir hier eine vollständige Abschrift wiedergeben werden.

❗️Das bedeutet nicht, dass es eine Wende in der Politik gibt, aber die Stimmung in der Gesellschaft ändert sich, und damit ändern sich auch die Ansprüche des Publikums. Los geht’s!

📺 Die Geschichte trägt den Titel:

Was die Menschen in der Donbass-Region wollen„.

Seit acht Jahren ist der Krieg nun schon Teil von Elenas Leben. Sie zeigt uns einen Schutzraum in ihrem Keller. Nach ihren Angaben hat sie hier mehrmals mit ihrer Familie Zuflucht gesucht.

Elena, eine Bewohnerin des Donbass (übersetzt):

Wir verstecken uns hier, wenn sie uns beschießen, sitzen hier oder da. Alle kommen zu uns, wenn Granaten fallen, gehen wir in Deckung.

Aber dieser Krieg hört nie auf.

Wie die meisten Bewohner der selbsternannten Republik Donezk glaubt auch Elena, dass die Ukrainer den Krieg 2014 begonnen haben. Daher hat sie sich seither immer mehr nach Russland orientiert.

Elena, Bewohnerin des Donbass (übersetzt):

Ich habe einen russischen Pass, weil ich mich als Russin und nicht als Ukrainerin betrachte. Mein Sohn, mein Mann, wir alle haben russische Pässe und hoffen, dass der Donbass eines Tages an Russland angeschlossen wird.

Außerdem sprechen hier alle Russisch.

Heute Nachmittag im Geschichtsunterricht:

Reporter: Welche Sprache sprecht ihr?

Schüler gemeinsam: Russisch!

Und das ist Oksana Penkova, die einen Vortrag über slawische Kultur hält.

Oksana Penkova, Lehrerin (übersetzt):

Früher war unsere Region russisch. Zu Beginn der Sowjetzeit wurde sie Teil der Ukraine. Historisch gesehen haben wir also zu Hause, bei der Arbeit und im Alltag immer Russisch gesprochen.

Und in der Buchhandlung auf der Straße gibt es nichts Überraschendes: Man findet dort nur Bücher in russischer Sprache, eine große Auswahl an Büchern.

Ein Buchhandelsangestellter (übersetzt):

Wir sind in der Ukraine geboren, aber im Herzen sind wir alle Russen.“

Im Supermarkt nebenan sehen wir, dass viele Produkte aus Russland oder Weißrussland stammen. Und das ist noch nicht alles: Die Währung ist ebenfalls russisch.

Reporter (übersetzt): „Kuchen, Brot, Fruchtsäfte, Obst und Gemüse werden in Rubel, der russischen Währung, verkauft.

Passantin (übersetzt):

Und womit sollen wir sonst bezahlen, mit ukrainischer Währung?

Die ukrainische Währung ist im Donbass ohnehin nicht mehr im Umlauf. Alle ukrainischen Banken wurden vor sieben Jahren geschlossen.“

Auf der Hauptstraße von Donezk steht ein großer Slogan:

🇷🇺 „Wir sind der russische Donbass„.

➡️ Französische Quelle (auch für das Titelbild)